Warum der Gleichgewichtssinn im Alter schwächelt

Wie kommt es, dass sich unser Gleichgewicht mit zunehmendem Alter verschlechtern kann? Gibt es etwas, was wir tun können, um dies zu verhindern oder zumindest den Prozess zu verlangsamen?

Die Antwort ist kompliziert, also schnallen Sie sich an, da die Dinge technisch werden können.

SinnesorganeFehlerhafte Daten in Ihrem Körper

Um das Gleichgewicht zu halten, sind Sie auf Informationen aus Ihrem Körper im Raum und der Umgebung angewiesen. Es gibt 3 Systeme, die diese Informationen liefern: Sehen, Hören, Fühlen.

  • Visuell (das am meisten benutzte): Sie nehmen wahr, wo Sie sich in Bezug auf das Gelände befinden, und antizipieren und stellen sich entsprechend ein.
  • Somatosensorisch (das gefühlsbetonte): Sagen wir, es ist dunkel: Ihre Propriozeptoren, die sich in den Gelenken, Muskeln und im Innenohr befinden, geben Ihnen Informationen über die Bewegung Ihres Körpers relativ zu seiner Stützbasis und den verschiedenen Körperteilen.
  • Vestibulär (Alkoholkonsum bringt dieses System wirklich durcheinander) – Das Innenohr ist mit dem Kopf verbunden, ist mit den beiden anderen Systemen verbunden, ist damit verbunden, dass Sie sich aufrecht halten!

Wenn eines dieser 3 Systeme Daten an das Zentralnervensystem gibt, die fehlerhaft sind, wird die Antwort auch fehlerhaft sein. Schlechte Daten rein: schlechte Daten raus.

Wenn Sie also schwächelnde Augen oder Probleme mit dem Innenohr haben oder einfach Ihre Kraft und Ausdauer verbessern müssen, könnten Sie aus dem Gleichgewicht geraten!

Der Teufelskreis

Kurze SchritteEin weiterer Grund, warum das Gleichgewicht bei Inaktivität schwierig wird, hat mit der Schrittlänge zu tun. Wenn Menschen Jahre mit unzureichender Kraft oder aerober Aktivität verbringen, beginnen sie, ihren Gang zu verkürzen und immer kleinere Schritte zu machen. Denken Sie darüber nach. Jeder Schritt, den wir machen, beinhaltet einen Moment des Balancierens auf einem Bein, während das andere durchschwingt.

Wenn die Menschen weniger zuversichtlich oder fähig werden, tun sie, was nötig ist, um die Zeit auf einem Bein zu minimieren, d.h. sie machen kürzere Schritte. Die Basis ihrer Unterstützung wird also immer schmaler und schmaler. Es ist viel einfacher, eine schmale Basis zu kippen als eine breite. So beginnt der schwindelerregende Abwärtszyklus der sich verschlechternden Balance.

Was ist nun die Lösung?

Ganz einfach, ein gesunder Lebensstil!

Dazu gehören Spaziergänge – es können langsame sein -, bei denen Sie Ihre Schrittlänge vergrößern. Gewöhnen Sie sich wieder einen kühnen, gewagten, aggressiven Schritt an. Sie werden Ihr Gleichgewicht zurückbekommen! Ernähren Sie sich zudem gesund, um Ihre Sinnesorgane fit zu halten.

Ihre Meinung ist gefragt!

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