Schaumstoff-Rollen: Sie tun so gut weh

Schaumstoffrollen sind ein ausgezeichnetes Hilfsmittel für einen Gruppenfitnesskurs oder eine persönliche Trainingseinheit, sowohl für das Widerstandstraining als auch für die myofasziale Freisetzung (bzw. Muskelfreisetzung). Im Wesentlichen kann eine Schaumstoffrolle sowohl für ein Workout (insbesondere für das Kreuz) als auch für eine Selbstmassage unter Verwendung des eigenen Körpergewichts verwendet werden.

Schnelle Kinesiologie-Lektion

Keine Angst, so kompliziert ist es nicht. Die kinetische Kette besteht aus dem:

  • dem Weichteilsystem (Muskel, Sehnen, Bänder und Faszien)
  • dem Nervensystem (Nerven und ZNS)
  • dem Gelenksystem (Gelenke)

Alle diese Teile bilden ein Ganzes, das voneinander abhängig ist. Zum Beispiel schränkt eine Muskelverspannung den Bewegungsbereich ein, in dem ein Gelenk bewegt werden kann (d.h. enge Kniesehnen können die Beweglichkeit der Hüfte und des unteren Rückens beeinträchtigen).

Schaumstoffrollen helfen beim Anspannen und Lockern

So merkwürdig es klingt: Damit ein Muskel an Kraft gewinnt, muss das Gewebe so stark belastet werden, dass es zu Mikrorissen kommt. Sobald dies geschehen ist, können Sie Ihren Muskeln bei der Erholung helfen, indem Sie die Schaumstoffrolle verwenden, um Verklebungen im Muskelgewebe und/oder in der Faszie zu lösen. Wenn diese „Triggerpunkte“ verringert werden, erhöht sich die Durchblutung, was gut ist!

Ich benutze die Schaumstoffrollen ab und zu gerne zur myofaszialen Freisetzung bei meinen Fitnessschülern in der Gruppe, hauptsächlich, weil aus dem anfänglichen Seufzen immer ein Lachen wird, wenn sie ihre engen iliotibialen Bänder entdecken.

Ich gebe von vornherein zu, dass ich Schaumstoffrollen liebe! Rollen, rollen, rollen. Aber es tut mitunter wirklich sehr weh. Als Fitnesstrainer, der Schaumstoffrollen nicht oft genug verwendet, um alle Möglichkeiten auswendig zu kennen, fand ich Apps super praktisch. Für einen Fitness-Enthusiasten zu Hause, der eine schnelle myofasziale Übung machen möchte, ist das auch deshalb super, weil man meistens weder die Namen noch die Funktion eines Muskels kennen muss. Man kann einfach nur die gewünschte Übung wählen und direkt loslegen.

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